Lift

27.03.2016

Neben der Arbeit an der Dissertation bleibt kaum mehr Zeit für das literarische Schaffen. Die Veröffentlichungen auf Facebook - Haiku, Fragmente, Menschenskinder! - sind ein Stück Ersatz dafür. Die Menschenskinder! werden sich bald wieder zu Wort melden.

30.07.2014

Thurgaukultur baut ein Archiv auf:

http://www.thurgaukultur.ch/magazin/782/

20.11.2013

"Kunst über die Gasse" läuft an, "Und dann gehen sie weiter. Einseitige Geschichten" erscheint demnächst, und im Dezember wird eine neue und erweiterte Auflage von "Das Christkind in der Gerümpelkammer" veröffentlicht. Diese äussere Produktivität kurbelt bei mir auch den inneren Schaffensdrang an, stiehlt ihm aber unbesehen die Zeit.

Im Entstehen begriffen:

  • "Sternentexte": Weihnachts-Kürzestgeschichten auf auseinanderfaltbare Sterne gedruckt
  • Tweet-Roman: Eine Fortsetzungs-Geschichte, die ich auf Twitter veröffentlichen werde.

27.08.2013

Und schon wieder ein neues Produkt - zusammen mit dem Geigenduo "Les Pochettes": Kunst über die Gasse

Wir suchen Auftritt-Möglichkeiten in Kultur-Cafés. Auf einer eigenen Website stellen wir das Produkt vor:

http://kunstueberdiegasse.drupalgardens.com/

12.08.2013

"Auf dem Pilgerweg" ist da! Es ist immer wieder ein unbeschreibliches Erlebnis, ein neues Buch in den Händen zu halten.

30.07.2013

Die Pilgerreflexionen sind nun mit den Holzschnitten von Peter Rottmeier zu einer Buch-Einheit zusammengefügt! Das Buch "Auf dem Pilgerweg" wird in Kürze erhältlich sein.

Die Einleitung: "Pilgern ist eine persönliche Erfahrung. Zwar gehen alle, die sich Richtung Santiago de Compostela aufgemacht haben, den gleichen Weg. Das Unterwegssein aber macht den Weg zu etwas Individuellem, macht ihn mit allem auf ihm Erlebten zu einem Teil des Pilgernden. Vielen ist es ein Bedürfnis, ihre Pilgererfahrungen auf irgendeine Weise festzuhalten. Immer wieder trifft man Leute unterwegs, die am Schreiben sind, vereinzelte gar, die ihre Malutensilien mitgenommen haben. Ist man dann wieder zu Hause angekommen, beginnt mit dem Festgehaltenen ein eigenartiger Prozess. Als wäre man noch nicht angekommen, geht man den Weg weiter, Erlebnisse werden zu Erfahrungen, erinnerte Gefühle werden zu Quellen für den Alltag, die nicht enden wollenden Wegstrecken werden verdichtet, die Fülle der konkreten Bilder wird reduziert und abstrahiert und so manches verinnerlichte Bild wird zu einer Lebensmetapher.

Diesen Weg sind auch Peter Rottmeier mit seinen Holzschnitten und Hans Peter Niederhäuser mit seinen Pilgerreflexionen gegangen. Bilder und Texte gründen in den ganz persönlichen Pilgererfahrungen, sind aber so stark verdichtet, dass nun alle, die selber unterwegs gewesen sind oder denen der Weg noch offen steht, Ureigenstem darin begegnen können. Die Holzschnitte und die Texte sind in einer unmittelbaren Bezogenheit aufeinander entstanden. Sie sind so eine Einheit eingegangen, die weit über das Pilgern im engen Sinn hinausweist. Jedes Bild mit seinem Text ist zur Meditation einer archetypischen Lebenserfahrung geworden."

21.05.2013

Die Stille während des Schreibens ist nie absolute Stille: Da ist die Feder, die über das Papier gleitet, die Melodie der Tasten auf einem Notebook, nahezu unhörbares Atmen, das Umblättern einer Seite, ein Körpergeräusch, das Knarren eines Stuhls und da ist von draussen, wie aus einer andern Welt, das Blöken eines Schafs, das Lachen eines Kindes, ein vorüberfahrendes Auto. Alles kommt und geht, nur das Schreiben bleibt. Es ist wie der Atem, der einen durch die meditative Stille hindurchträgt und sie ganz ausfüllt, wenn das Kratzen der Feder, die Tastenmelodie, das Kinderlachen und das Motorengeräusch Teil des Textes geworden sind.

17.02.2013

Seit dem 12.12.12 veröffentliche ich in unregelmässigen Abständen "Fragmente" auf Facebook und bin mittlerweile beim "Fragment 45" angelangt. Von Anfang an habe ich mir vorgenommen, auf die Reaktionen nicht zu reagieren. Mir fällt auf, dass viele Kommentare eine Auflösung der in den Fragmenten angelegten Spannung herbeiführen möchten.

05.02.2013

Eine Lesegruppe hat sich mit dem "Novemberschreiber" befasst und mich zu ihrer Gesprächsrunde eingeladen. Es war eine besondere Begegnung: Leserinnen und Leser, die wussten, wovon sie sprachen - Fragen, die im Text verankert waren - Gedanken, die mir den eigenen Text neu erschlossen. Peter und Ursula Rottmeier, danke für eure Gastfreundschaft!

31.08.2012

Vor der Lesung in Bischofszell fragte mich ein Kollege, wie viele Leute ich erwarte. Seit ich bei einer Lesung von Otto Steiger vor langer Zeit einmal ein Fünf-Personen-Publikum erlebt habe, lautet meine Antwort auf diese Frage: Als Autor darf man immer fünf Leute erwarten. Im Nachhinein fällt es dir dann leicht zu sagen, es seien viermal so viele gekommen wie du erwartet habest.

Die Lesung im Bistro zuTisch: ein gut besetztes Haus ("sechsmal so viel wie..."), eine angenehme Stimmung, ein herzliches und aufmerksames Publikum, ein von Charlotte Kehl geführtes Interview, das auch mir neue Blicke auf den "Novemberschreiber" eröffnete, sozusagen ein Heimspiel an dem Ort, an dem ich vor Jahrzehnten die Sekundarschule besuchte. Was will man mehr?

30.07.2012

Walter Lobenstein, der Herausgeber der Literaturzeitschrift "Wegwarten", schreibt an den Verleger Bruno Oetterli über "Nicht überall wildfremde Leute":
Ein Meisterwerk ist das Buch "Nicht überall wildfremde Leute". Welch eine Idee! Texte und Zeichnungen gleichermassen überzeugend. Ich greife immer wieder zu dem Buch, obwohl ich es schon ganz gelesen habe, vertiefe mich, bin dabei, wenn "Leute" gesehen und beschrieben werden. Grossartig! Das ganz grosse Leseerlebnis ist jedenfalls das Buch mit den "AlltagsEinSätzen".

01.07.2012

Die gestrige Lesung auf der Ruine Heuberg anlässlich der 6. Kradolf-Schönenberger Wandernacht fand ein absolut passendes Ambiente für meine "Alltagsleichen" und ein interessiertes Publikum.

Thurgauer Zeitung 21.06.2012

Wandernacht
TZ 03.07.2012.pdf
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19.06.2012

Wer kennt sie nicht aus seiner Schulzeit - die gelben Reclam-Büchlein? Einen meiner Texte in einer solchen Ausgabe neben all den Klassikern zu finden - davon brauche ich jetzt nicht länger zu träumen. Eben ist der Reclam Universal-Kalender 2013 erschienen - mit einer meiner Ein-Satz-Geschichten bei der Woche KW 27. Neben Goethe, Fontane, Nietzsche, Ringelnatz und Zeitgenossen wie Urs Widmer und Peter Gloor: Niederhäuser!

Reclam Universal-Kalender 2013

06.05.2012

Für den Rest des laufenden Jahres habe ich mittlerweile fünf Anfragen für Lesungen. s. Kalender

14.03.2012

Mein Gedicht "Abend" ist auf der Jokers-Datenbank aufgeschaltet worden.

08.02.2012

Lesung vom 26. Januar 2012 in der Kantonsbibliothek Frauenfeld: Das Publikum hat unglaublich stark reagiert. Noch selten hatte ich an einer Lesung das Gefühl, in so direktem Kontakt mit den Zuhörenden zu sein.

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06.02.2012

Am Essay-Wettbewerb der Zeitung "Der Bund" zum Thema "Ich glaube nicht an Gott, aber ich vermisse ihn" gelangte ich mit meinem Essay unter die ersten 30 (Gesamtzahl der Einsendungen: 221)

01.01.2012

Die Kriminalgeschichte "Die Tote in der Kirche", mit der ich 2010 an den Frauenfelder Krimitagen den 1. Preis gewonnen habe, ist jetzt endlich in einer Sammlung erschienen: Tatort Frauenfeld. Ein Unfall? Ein Mord! Edition Frauenfelder Krimitage, Frauenfeld 2011 (erhältlich im Tourist Service Regio Frauenfeld, im Bahnhof SBB, Postfach, 8501 Frauenfeld, tourismus@regiofrauenfeld.ch CHF 18

17.11.2011

Haiku gehören zu meinen täglichen Fingerübungen. Am 11.11.11 habe ich beschlossen, Facebook aufzuwerten, indem ich jeden Morgen "Mein Haiku des Tages" veröffentliche. Und: es wird gelesen...

25.10.2011

Tanja Kummer stellt im Buch-Tipp auf DRS3 den "Novemberschreiber" vor:

Babuschka - Liebe Tanja, ein wunderbares Bild, das du für meinen Roman geschaffen hast!

01.10.2011

Eine schon Jahre dauernde Haiku-Produktion, die bisher hauptsächlich meiner eigenen sprachlichen Sensibilisierung dient, findet erstmals zu einer Veröffentlichung auf dem Juni-Blatt des Haiku-Kalenders 2012 des Hamburger Haiku Verlags.

22.09.2011

Zahlreiche mündliche und schriftliche Rückmeldungen zum "Novemberschreiber" - und eine Kurzbesprechung in der NZZ!

04.09.2011

"Der Novemberschreiber" hat nun seinen Weg zu den Leserinnen und Lesern angetreten. Ob er von unterwegs mal etwas hören lässt, wie es ihm dabei so ergeht?

11.08.2011

Wenn ich sage, dass ich in meiner Freizeit schreibe, evoziert das in den meisten Köpfen wohl ein Bild von mir, wie ich am Laptop sitze, oder die romantischeren Gemüter sehen meine Feder über das Papier gleiten. Dass ich spazieren gehe, im Garten liege und den Wolken nachschaue, mich in der Stadt aufhalte und ziellos durch die Strassen gehe, im Zug oder in einem Café Menschen beobachte - daran denken wohl die wenigsten. Und doch geschieht es oft, dass ich an einem meiner Schreibtage nur wenige Zeilen, vielleicht auch nur ein paar Stichwörter notiere. Ein grosser und wesentlicher Teil des Schreibens findet im Nichtschreiben statt.

22.06.2011

"Der Novemberschreiber", mein erster Roman, ist lektoriert und der Erscheinungstermin auf den 1. September festgelegt. Er erscheint im Latos Verlag, Calbe/Saale:

www.latos-verlag.de

17.05.2011

Schreiben findet immer in der Nähe des Todes statt. Insofern ist die Kriminalgeschichte in der erzählenden Literatur der Normalfall oder zumindest das Ursprünglichste. Indigene Völker konnten sich nur schwer vorstellen, dass der Tod eines Menschen nicht von jemand anderem verursacht wurde. Darin liegt auch die Grundannahme der Kriminalgeschichte. In meinen Ein-Satz-Geschichten allerdings fehlt die Leiche. Sie handeln von den kleinen Toden.

09.05.2011

"Dichtung ist schauendes Warten im Zwielicht, Dichtung ist dämmerahnender Abgrund, ist Warten an der Schwelle, ist Gemeinschaft und Einsamkeit zugleich, ist Vermischung und Angst vor der Vermischung."

Hermann Broch

(in: Der Tod des Vergil, 1945; Suhrkamp Taschenuch, Frankfurt a.M. S. 63f.)

06.05.2011

Mein Roman "Der Novemberschreiber", der im September im Latos Verlag erscheinen wird, ist bei Uta Maier im Lektorat. Dem Autor kann wohl kaum Besseres widerfahren, als wenn die Lektorin als Erstes mailt: "Einen wunderbaren Roman haben Sie geschrieben."

04.04.2011

Eine kleine, aber feine Runde hörte mir im Familienzentrum der Region Weinfelden im Anschluss an den geschäftlichen Teil der Jahresversammlung zu. Ich las aus den "Alltagsleichen" und als Surprise die speziell für diesen Anlass geschriebene Fast-Kriminalgeschichte "Shivarami".

25.03.2011

Die Vernissage der "Alltagsleichen" im Traubenkeller - ein stimmiger Anlass. Bruno Oetterli hielt eine spitzig-witzige und gescheite Einführungsrede. Das Zusammenspiel mit Thomas Beerli und seinem Sax war für mich ein Höhepunkt. Er liess sich mit meinen Kürzestkriminalgeschichten "kurz und schmerzlos" auf einen wirklichen Dialog ein, der beim Publikum gut ankam.

13.03.2011

Lesung im Rahmen einer Sonntagsmatinée in Münchwilen:

Feilen und hobeln, bis ein Satz übrig bleibt
Ruth Bossert
TZ 15.03.2011.pdf
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12.03.2011

Mit meiner Kurzgeschichte "Frisch gestrichen" konnte ich als einer der fünf Finalisten in der Kategorie Erwachsene an der 1. Bischofszeller Lesenacht teilnehmen. Ein schräger Anlass, an dem Klaus Rothe den Publikumspreis bekam. Gratuliere, lieber Klaus!

08.03.2011

Der Autorenvertrag für meinen Roman "Der Novemberschreiber" mit dem Latos Verlag in Calbe (Saale) ist abgeschlossen.

03.03.2011

Von Rolf Thalmann erschien in den "Wiler Nachrichten" ein Artikel, der auf die Sonntagsmatinée in Münchwilen hinweist. Darin charakterisiert er meine AlltagsEinSätze sehr treffend:

Ein-Satz-Geschichten
Rolf Thalmann
Wiler Nachrichten 03.03.2011.pdf
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